Schattenplaner NRWPrototyp

Was dieser Planer kann — und was nicht

Prototyp für Tourismus NRW e.V. nach dem Gespräch vom 7. September 2026. Er zeigt an drei Touren aus drei Regionen, wie sich Schatten auf Wanderwegen berechnen und für die Planung nutzen lässt. Damit die Voraussetzungen von Anfang an klar sind, steht hier alles Wesentliche offen, auch das, was der Planer bewusst nicht leistet.

Drei Touren

Für jede Tour und jeden der nächsten sieben Tage steht unter Touren die beste Startzeit: der Zeitpunkt, zu dem der Schattenanteil über die gesamte Gehzeit am größten ist. Die Linienführung aller drei Touren stammt aus OpenStreetMap. Über eine Datenanbindung ließen sich stattdessen die gepflegten Tourdaten der Regionen einspielen.

Die Etappen des Rothaarsteigs sind hier etwas kürzer als auf rothaarsteig.de, weil dort die Wege in die Etappenorte hinein mitgezählt sind. Ausgewertet wird nur der Weg selbst.

Beispieltag Hitze

Neben den nächsten sieben Tagen lässt sich der 14. August 2026 wählen: 32,8 °C und fast wolkenlos in Schmallenberg, mit echtem Wetter aus dem Archiv von Open-Meteo. So lässt sich die Wirkung auch außerhalb des Sommers zeigen. Laubschatten zählt der Planer von Mai bis Oktober; im Winterhalbjahr bleibt im Wald nur der Geländeschatten.

Freier Routenplaner rund um den Rothaarsteig

Wie die Schattenberechnung funktioniert

Für jeden Wegabschnitt ist hinterlegt, wie hoch der Horizont ringsum ist (aus dem europäischen Höhenmodell Copernicus GLO-30) und ob der Abschnitt im Wald liegt (aus OpenStreetMap). Zur gewählten Uhrzeit wird der Sonnenstand berechnet: Steht die Sonne tiefer als der Horizont in ihrer Richtung, liegt der Abschnitt im Geländeschatten. Dazu kommen Wald und Bewölkung aus der Wettervorhersage.

Jeder Abschnitt zählt nur einmal, nach der Rangfolge Gelände → Wald → Bewölkung. Ein Waldstück, das zugleich im Geländeschatten liegt, erscheint deshalb unter „Geländeschatten“; der Waldanteil der Tour ändert sich dadurch nicht. Bei tiefer Sonne wächst der Gelände-Anteil zulasten des Wald-Anteils.

Grenzen, die Sie kennen sollten

Einbetten

Einzeltour und freier Planer lassen sich unabhängig voneinander in eine bestehende Seite setzen. Den fertigen Code gibt es unter Einbetten, wahlweise mit automatischer Höhenanpassung. Die Kartenkacheln holt der Server, nicht der Browser der Besucherinnen und Besucher; zum Kartenanbieter fließt damit keine Endnutzer-IP.

Was bewusst nicht enthalten ist

Datenquellen

Fragen, Fehler, Wünsche: Friedemann Schütz · f.schuetz@posteo.de